Aller Anfang ist schwer. So lässt sich zum wiederholten Male der Spielbeginn der SG Ausbach/Friedewald beschreiben. Die Heimelf beginnt eindrucksvoll, lässt aber in den ersten 10 Minuten drei „Hochkaräter“ aus.

Schlechtes Zweikampfverhalten, zu eigensinnige Spielweise und viele Abspielfehler prägen den weiteren Spielverlauf und machen den Gegner aus Soisdorf stark.

Die Gäste profitieren von diesen Fehlern und gehen durch einen sehenswerten und schnörkellosen Angriff nach 15 Minuten in Führung. Die heimische Elf wirkt weiterhin verunsichert und findet nicht zu ihrem erwarteten Spiel. Bereits 6 Minuten später können die Gäste sogar das 2:0 erzielen. Es sieht danach aus, als müsste man im heutigen Heimspiel gegen den Tabellenletzten Federn lassen. Fast mit dem Halbzeitpfiff gelingt der SG durch einen herrlich gespielten Ball auf Rezan Demir der Anschlusstreffer zum 2:1.

In der Halbzeitpause muss Trainer Markus Höhn wohl klare Worte gefunden haben, denn die Mannschaft kommt gefestigter und entschlossener aus der Kabine. Milan Musicki gelingt in der 50. Minute der frühzeitige Ausgleich zum 2:2. Das Spiel wird hektischer und gewinnt zunehmend an Härte.

Der souveräne Schiedsrichter Arvid Allendorf (Niederaula) unterbricht zwischenzeitlich das Spiel, da er von Zuschauern der Gästemannschaft lautstark beschimpft und beleidigt wird. Er lässt daraufhin Platzordner des TSV Friedewald entsprechend positionieren, um die Partie weiterleiten zu können.

Das Team um Trainer Markus Höhn kann sich zunehmend befreien. Endlich wird das Spiel mehr über die Aussenseiten besetzt und es entstehen gute Tormöglichkeiten.

Simon Jäger ist es in der 81. Minute, der die SG in Führung schießt. In dieser Schlussphase ist es das Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Gästemannschaft.

Baran Demir in der 84. und Alexandru Catalin Nistor in der 89. Minute, sorgen für den verdienten „Arbeitssieg“. Ein wahrer Fußballkrimi an diesem 8. Spieltag.